Bank-IT: Kein Balanceakt
24-02-2009 / Geldinstitute, Feb 2009
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Für das ARZ in Innsbruck und Wien war die Migration auf ein neues Vermögensverwaltungs- und Beratungssystem kein Balanceakt. Alle Projektziele wurden im vorgegebenen Umfang, Zeit- und Budgetrahmenrreicht. Dank der automatisierten Prozesse können die Mitgliedsbanken den ROI optimieren. Im Bankensektor Österreichs hat sich das ARZ (Allgemeines Rechenzentrum) seit langem einen Namen gemacht. „Mit uns können Sie rechnen“, steht für Verfügbarkeit und Datensicherheitmit optimaler Kostenstruktur – und genau das ist für die Kunden eines „SaaS“- Dienstleisters besonders wichtig. Was bisher unter dem Namen zentraler EDV Dienstleister oder Applikation Service Provider (ASP) bekannt war, firmiert jetzt unter dem Schlagwort „SaaS“, Software as a Service, und hat sich damit in der Branche zum bevorzugten Ausdruck entwickelt. In diesem Fall erwerben Banken also nicht mehr ein Softwarepaket und betreiben es im eigenen Rechenzentrum, sondern beauftragen einen externen Anbieter gegen Zahlung einer periodischen Gebühr mit dem Betrieb und derWeiterentwicklung der Services. Dies hat den Vorteil, dass Banken relativ kostengünstig spezialisierte Softwarefunktionen nutzen und sich mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. In Österreich nehmen derzeit 62 Volksbanken, vier Hypobanken und fünf Privatbanken die Dienstleistungen des ARZ in Anspruch. Bis 2006 hat das ARZ für IT-Services im Bereich Vermögensverwaltung und -beratung das Portfolio Management System von Reuters (RPMS) eingesetzt. Nach einigen Jahren Arbeit mit dem Produkt wurden nach und nach dessen Beschränkungen hinsichtlich Funktionalität, Skalierbarkeit und Weiterentwicklung sichtbar. (...)
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